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Wettkämpfe 2022

aktuell





15.01.2022 Trainingsrunde Annaberger Straße 12:30 Uhr 10 km 4 Grad
Der erste Schnee ist wieder abgetaut, in der Woche wage ich mich wegen der gefährlichen Omikron Viren, der Kälte und der Dunkelheit abends nicht mehr heraus. Also muss das Wochenende herhalten. Heute Mittag mal mit den neuen Laufschuhen auf die Trainingsstrecke gegangen und die frühe Jahresform getestet. Die Bürgersteige waren im Gegensatz zum letzten Wochenende schneefrei, man konnte so schnell laufen, wie man wollte. Also nach dem Hinabrollen zur Hauptstraße ein zügiges Tempo aufgenommen, das bedeutete in diesem Jahr 5:15 min/km, das sollte ich bei normalen Umständen durchlaufen können. In Erfenschlag dann wieder wegen der Baustelle beim Bäcker Voigt, die Straßenseite gewchselt und darauf geachtet, das Tempo nicht zu verschleppen. So richtig wußte ich noch nicht, wie die Form war, im Dezember hatte es noch zu mittleren Zeiten auf der Strecke gereicht. Bis zur Hälfte hielt das Tempo und ich kam dort bei 26:01 min durch, na also geht doch. Zurück dann nicht weiter nachgelassen und das Tempo etwa gehalten, gelaufen, was die Beine hergaben. Das Tempo hielt, aber schneller ging es auch nicht. Auf den letzten 2 km konnte ich noch ein paar Sekunden einsparen und überholte im Wäldchen noch einen Jungen mit Roller. Das motivierte mich noch zu einem kleinen Schlussspurt und ich warf mich nach 52:14 min ins Ziel.
Das brachte mir natürlich gleich mal eine Jahresbestzeit und wäre im Vorjahr die 5. beste Zeit gewesen. Na bitte, wenn auch kein Schnee lag, ging das Jahr doch gar nicht so schlecht los. Aber die Bedingungen waren auch bestens.

19.03.2022 Trainingsrunde Annaberger Straße 16:15 Uhr 10 km 7 Grad
An einem Samstag im frischen März ein Läufchen zwischen der Hausarbeit eingeschoben. Dabei hatte ich mir schon im Wildpark Leipzig ein wenig die Beine vertreten. Also bei bestem Sonnenschein im Vorgriff auf den morgen beginnenden Frühling die kurzen Hosen rausgeholt und erst mal flott begonnen, nachlassen konnte ich ja immer noch. Vorher hatte ich noch das Verfolgerrennen im Biathlon in Oslo angesehen, wo Erik Lesser zum Sieg gelaufen war. Bei mir waren zwar nicht so viele Zuschaer an der Strecke und auch keine königliche Prominenz, trotzdem wollte ich mich nicht hängen lassen. Also ging ich schon mal in 5:15 min den ersten Kilometer an, so dass ich eventuelle Verfolger abschütteln konnte. Danach beschleunigte ich noch leicht und ließ mich an der Baustelle von der roten Ampel und den entgegenkommenden Fahrzeugen auf der einspurigebn Fahrbahn nicht aufhalten. Letzte Woche hatte ich noch wegen Träumerei und falcher Zeiten im Kopf die Jahresbestzeit verpasst, das sollte mir heute nicht wieder passieren. Also versuchte ich mich weiter dem 5 min Schnitt anzunähern und auch den Anstieg auf die Brücke über die Eisenbahn nicht zu sehr zu bremsen. Zur Halbzeit kam ich tatsächlich in 25:18 durch und freute mich, rückzu mit Rückenwind laufen zu können. Das klappte aber nur ab dem Kreisverkehr und von dort war es durch die dann bald beginnenden Häuser auch windgeschützter. Ich lief jetzt kontrollierter, wollte ich doch nicht wie im Januar auf dem letzten Kilometer wegen Fersenproblemen einbrechen. Es gelang ganz gut, die letzte zwei Kilometer mußte ich ganz schön schnaufen aber hielt durch. Am Ende kamen 50:33 min raus, besser als die Male zuvor, das wäre im letzten Jahr sogar die drittbeste Zeit gewesen.


02.04.2022 Trainingsrunde Annaberger Straße 14:45 Uhr 10 km 4 Grad
Samstag und Nachmittag, dazu noch Fastenzeit und 4 Grad, eigentlich genau die richtige Mischung zur Rekordjagd. Also lief ich erst mal so schnell los wie ich konnte. Aber schon nach einem halben Kilometer merkte ich, dass ich heute doch nicht so schnell konnte. Also das Tempo etwas gedrosselt und durch das Wäldchen aufgepasst, an keiner Wurzel oder den heruntergefallenen Ästen der letzten Stürme hängenzubleiben. Dazu musste man die Knie etwas heben und durfte nicht so schlurfen, wie auf dem glatten Fußweg. Die ersten Kilometer also in 5:06 angelaufen, in dem Vertrauen, es könnte noch schneller gehen. Bei km 2,5 dann die bekannte Straßenbaustelle mit Straßenseitenwechsel, Ampel und auf der (einspurigen) Fahrbahn laufen. Das klappte ganz gut, es waren nicht viel Autos unterwegs und die Fahrbahn war weitgehend frei. Danach die Seite zurückgewechselt. Mit einer neuen Bestzeit klappte es heute nicht, trotz der passenden Umgebungstemperatur. Aber eine 2. (Jahres) Bestzeit müßte drin sein, das Jahr war ja noch jung. Also keuchte ich bei der Hälfte bei 24:13 durch, was für die 2. Hälfte fast alles offenließ. Ich überschlug mal schnell die nächste zu unterbietenden Zeit und stellte fest, dass ich mich eigentlich gar nicht so beeilen mußte. Wenn ich auch nicht unter 51 min laufen konnte, war ich in diesem Jahr doch nur einmal unter 52 min geblieben Also stellte ich mich auf Splitt Zeiten von 5:03 ein, die eine Zeit unter 51 min erwarten ließen. Laufseitenwechsel klappte ganz gut, aber schneller ging heute nicht. Der 9. Kilometer durch den Wald dann auch nur in 5:07, der zu hebenden Füße wegen. Danach aber nochmal reingehängt und den letzen Kilometer in 5 min glatt. So reichte es am Ende für eine 51:05 min Zeit. Das war dann die bisherige zweitbeste Zeit des Jahres, na bitte.



09.04.2022 Hohenstein-Ernstthal Pfaffenberglauf 10:05 Uhr 8,7 km 4 Grad
Es gibt doch noch Volksläufe, auch wenn die Corona Pandemie noch nicht vorüber ist. Hier hatte man eine Woche vor Ostern bei kühler Witterung und durchgeweichter Strecke zum Saisonauftakt geladen. Andreas Burow aus Meusegast hatte wieder wie vor 3 Jahren die Zeitnahme übernommen und die Anmeldung in den Clubräumen über der Zirrnhalle klappte gut. Es gab bei Temperaturen knapp über Null immer wiederleichte Graupelschauer und ich zog mich lieber wieder insd Auto zurück und ging erst kurz vorher ohne Jacke heraus, um mich etwas warmzulaufen. Zum Hauptlauf standen dann etwa 90 Starter bereit, knapp die Hälfte wählten aber die 5 km Runde. Es ging pünktlich los und ich fiel von Anfang an zurück. Ich hatte mich kurzfristig zu einem Start entschieen, war die 10 km zwar schon oft im Jahr gelaufen, wußte aber trotzdem nicht so recht, wo ich derzeit stehe. Also erst mal langsam angegangen und die anderen laufen lassen. Ich wußte auch, dass die Anstiege zwar nicht so lang waren, aber das Gelände wechselte sich ab und vor dem Rundenende kam dann noch ein recht steiler Anstieg. Also lief ich bedachtsam und hatte das Feld schon bald aus den Augen verloren. Der Weg war teilweisde matschig, vor allem im Wald, die ersten Runden achtete ich noch darauf, mich nicht so vollzuspritzen, später lief ich auch mal durch den Schlamm. Es waren 4 Runden zu absolvieren, bei der 2. und 3. ließ ich mir etwas Zeit, musste ich ab Ende doch jeweils den Hügel erklimmen. Es setzte auch immer mal wieder ein Graupelschauer ein, der unangenehm war und meist von vorn kam. Da war man dann froh, in den Wald hineinzulaufen, zumal es dort dann meist herunter ging. Ich lief die 4,2 km Runde etwa so in 24 min, im Prinzip faßte ich es mehr als Trainingslauf auf. In der letzten Runde gab ich dann etwas mehr Gas und konnte tatsächlich zwei Läufer überholen. Am Ende kam ich bei 48:55 min rein und war ganz zufrieden. Es reichte für den 28. Platz von 38 (22. von 28 Männer)und den 4. von 6 Plätzen in der Altersklasse.

01.05.2022 Oederaner Läufertag Oederan Stadtpark beim Kleinen Erzgebirge 10:30 Uhr 10 km 16 Grad
Auch Oederan freute sich, dass sie die Laufwettbewerbe wieder stattfinden lassen konnten, gingen hier doch auch viele Kinder undd Jugendlöiche an den Start. Die Startlienie hatt sich vom Kleinen Erzgebirge weiter in den Stadtpark zum Teich hin verschoben, sonst war es nach den beiden ausgefallenen Läufen wie 2019. Ich fand sogar am Startertisch noch eine Urkunde von mir von 2019, die mir einen 2. Platz auswies. Leider war ich jedoch in den 3 Jahren merklich langsamer geworden, dass derartige Höchstleistungen dieses Jahr nicht zu erwarten waren. Der Veranstalter gab an, dass diesmal die Anmeldezahlen noch nicht das Niveau von vor der Pandemie erreicht haben, auf 10 km war etwa von 60 Stratern auszugehen. Ich hatte auf dem Startzettel auch die 10 km angekreuzt, die freundlichen Organisatoren wiesen mich darauf hin, dass ich das Kreuz bei 10 km NW für Nordic Walking gemacht hatte. Dort hätte ich sogar ohne Startgebühr starten können, da ich aber keine Walking-Stöcke dabei hatte, änderte ich für 7 Euro die Teilnahme auf die Laufstrecke. Nach den NAchwuchs Läufen ging es dann 10:30 Uhr pünktlich los. Es waren 2 Runden zu laufen, bei Halbzeit kam man bei Star/ zeil vorbei. Ich versuchte mir die Kräfte so gut es ging einzuteilen, ging der erste Abschnitt hier bergauf. Das passte wir aber ganz gut, da konnte man sich am Anfang schon verausgaben und mußte nicht soviele Reserven sparen, nach der oberen Wendemarke und der Verpflegung ging es dann nur noch bergab. Ich musste aber die starken, die mittleren und auch einen Teil der Schwachen ziehen lassen und quälte mich heftig und lauf atmend die Anhöhe hinauf. Die Berge waren zwar nicht so steil aber eben beständig mit ein paar flachen Abschnitten. Im Prinzip entsprachen sie meinen Bergläufen rings um Einsiedel. Schade nur, dass ich mich diesen Bergläufen eher selten gewachsen fühle und ihnen lieber aus dem Weg gehe. Diese Jahr war ich noch nicht stark genug dazu. Kurz vor der oberen Wendestelle war noch ein Wiesenweg zudurchlaufen, aber man sah die Anhöhe schon fast und danach ging es gerader. Oben auf der Anhöhe dann ca 700 m wellig, dann die Verpflegung und danach herab zum Stadtpark. Ich nahm auf der ersten Runde ein Becher Wasser, kippte mir aber den ersten Schluck ins linke Auge, was brannte und mich kurz aus dem Rhythmus brachte. Da es aber herunter ging, kam ich schnell ins rollen und konnte sogar einen oder zwei überholen. An den ersten Anstiegen hatte ich noch mit der Atmung Probleme, es schien mir, als bekäme ich nicht genug Luft. Da half nur langsamer laufen, was mich weitere Plätze einbüßen ließ. die 2. Runde klappte es besser (da überholte auch keiner mehr, die waren ja fast alle vorbei) und oben konnte ich endlich mein mir genehmes Tempo anschlagen. Ein wenig holte ich damit wieder auf. An eine Zeit unter 50 min wie vor 3 Jahren war aber nich zu denken, heute mußte ich mit 50:43 zufrieden sein. Da ich beide Runden aber fast zeitgleich gelaufen war und gut durchkam, war wohl auch nicht mehr drin. Danach noch 2 Getränke geschnappt und von einem älteren Sportdfreund mit den Worte: Nach jetzt hilft wohl nur noch eins : Trinken angesprochen. Ich muß wohl einigermaßen schlecht nach dem Lauf ausgesehen haben. Dabei ist der Oederaner Lauf noch verhätnismäßig harmlos und die Temperatur mit 16 Grad noch gut zu ertragen.
Leider liegt bis heute (12.6.2022) keine Ergebnisliste vor, das ist doch schwach vom Veranstalter.


11.06.2022 Adelsberg Lauf Chemnitz 17:00 Uhr 10 km 25 Grad
Gerade noch am Vortag davon in der Zeitung gelesen, war ich doch froh mal wieder hier starten zu können. Das erste und letzte mal lag schon 3 Jahre zurück und erinnerte mich daran, dass ich damals einem 80 jährigen Sportfreund (der die 5 km rannte) einen spannenden Schlußspurt lieferte. In Erinnerung war mir jedoch auch der Adelsberg, der beim Hochlaufen kein Ende nehmen wollte und mich am Ende in die Knie bzw zum gemäßigten Wanderschritt kurz vor der Anhöhe zwang. Damals war es mit 30 Grad aber auch außergewöhnlich warm. Da war es diesmal mit 25 Grad schon angenehmer. Die Veranstaltung am Sportplatz Cervantesstraße war wieder als großes Happening mit Bratwurst, Kinderläufen und Ansager organisiert. Die Anmeldung ging dafür im Zelt reibungslos, nur für den Rucksack fand ich wieder keinen geeigneten Platz und schffte ihn schließlich nach 2 Fotos vom Platz ins nahestehende Auto. Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann pünktlich 17 Uhr für die 10 und 20 km Läufer los, der längeren Strecke fühlte ich mich wiederum nicht gewachsen, obwohl sie für meine Altersklasse eigentlich vorgesehen war. Die Politei hatte abgesperrt und das 200 Mann starke Läuferfeld setzte sich in Bewegung und zog sich auf der ansteigenden Asphaltstraße bald in die Länge. Ich hielt mich vorausschauend am Ende des Feldes auf und konnte bei nur leichten Anstiegen ein paar Plätze gutmachen. nach etwa 1,5 km ging es von der Straße ab und der Aufstieg begann. Auf Schotter und Wiesenwegen ging es den Adelsberg hinauf und ich wurde eher wieder von anderen überholt, hielt mich aber sonst etwa an 160. Position. Nach ca 24 min war der erste Gipfel erreicht, es gab Anfeuerung und es ging wieder ein Stück gerade. Ein Teilstück ging auch über auf der Erde liegende Tannenstämme , die zwar nicht größer als ein Weihnachtsbaum waren, aber man mußte aufpassen, dass man nicht stolperte. Kurz vor dem 2 Gipfel dann eine Verpflegungsstelle, die ich aber ausließ. Das letzte steilere Stück wanderte ich doch ein paar Schritte ca 7 - 8 sek, die sich mein Vordermann aber auch gönnte. Der letzte Gipfel dann etwa nach 34 min, aber ich war wieder ganz schön geschafft. Auch wenn es jetzt größtenteils herunterging und das mir eigentlich entgegenkommen sollte, konnte ich hier nicht wie in Oederan Tempo machen, wußte ich doch, dass noch ein paar Wellen kamen. Also lief ich normales flottes Trainingstempo und das war auch besser so. Dadurch verlor ich zwar 2 Plätze, kam aber die leichten letzten Anstiege mit nur leichte Einbußen hoch. Der letzte Kilometer dann wieder auf der Hauptstraße, diesmal bergab, auch hier nur in leichtem Trab. Die Straße dann zum Sportplatz wieder leicht hoch und auf dem Platz dann noch bis zum Zieltor. Ich kam in 53:23 min rein und wurde 31. von 42 (Männer, AK 3. von 6). Nur wenige Minuten nach mir wurde schon die Ankunft des nun 84 jährigen von der 5 km Strecke gemeldet, der mich diesmal vielleicht überlaufen hätte. Ich schnappte mir aber erst mal einen Tee und trollte mich dann bald vom Gelände. Nun ja 2 min langsamer als beim letzten mal aber doch ganz gut und ohne Einbrüche durchgekommen, da mußte man zufrieden sein. Angesichts des kurz entschiedenen Starts und der diesjahr noch fehlenden längeren Bergläufe war wohl nicht mehr drin. Ich halte den Adelsberglauf für den anstrengendsten der um Chemnitz veranstalteten 10 km Läufe und habe weiter Respekt davor.



03.07.2022 Drängberglauf Leubsdorf Sportplatz Leubsdorf 7 Erz 10:30 11,8 km 25 Grad
Den Lauf kannte ich noch nicht, dabei war er doch ganz in der Nähe, den wollte ich mir dieses Jahr nicht entgehen lassen. In der Vorbereitung zwar zu wenige Bergläufe, zu wenig Distanzen über 10 km und zu wenig Hitzeläufe gemacht, trotzdem fühlte ich mich gut vorbereitet und startete am Sonntag pünktlich und ausgeruht zum dörflichen Berglauf. Es gab leider in der Umgebung einige Straßen-Baustellen und ich bildete mir ein, diese unter Überbrückung des Navis durch überlegtes Hinfahren über Augustusburg nach Flöha zu umgehen und zur rechten Stunde am richtigen Ort zu sein. Nach einer mühevollen Odyssee durch die Umgebung von Augustusburg und Flöha, bei der mir das Navi immer wieder wenden und zurück fahren anzeigte, fügte ich mich spät und fuhr den Südring zurüch Richtung Chemnitz Zentrum und dann die 174 Richtung Marienberg. Dann noch einen Schlenker an Witzschdorf vorbei nach Eppendorf und fand mich schließlich 7 min vor Start in Leubsdorf ein. Nun müßte man nur noch den Start finden. Ich fuhr auf der Hauptstraße durch den Ort und hielt Ausschau nach dem Drängberg, hoppelnden Läufern bei Einlaufen oder einem Sportplatz. Nichts davon im ruhigen Leubsdorf, so fuhr ich erst mal durch und wendete dann. Die Straße zur Sparkasse kam mir dann noch in den Sinn und ich lenkte den Wagen die Straße hoch. Ein Stück weiter bot sich dann das gewohnte Bild, abgestellte Autos aus der Umgebung am Straßenrand, keine freien Parkplätze also weiter fahren. Ein freundlicher Ordner schätzte meine Ankunft als ein bisschen spät ein, ließ mich aber noch zum Sportplatz durchfahren. Gerade als ich auf der Höhe des Sportplatzes war, fiel der Startschuss, hier konnte ich mir heute also die Startgebühr sparen. Den Lauf wollte ich mir aber nicht so einfach entgehen lassen. Also schnell das Auto in dem nachen Gewerbehof abgestellt, alles zurückgelassen und zur Laufstrecke zurück. Da war das Hauptfeld der 12 km Läufer schon vorbei, sie zogen einen Bogen vom Start um den Sportplatz, so dass ich sie noch erreichen konnte. Also mischte ich mich mit in das Hinterfeld und lief ohne Startnummer mit, wenngleich ich das erste Stück verpasst hatte. Es ging dann auch bald von der Straße ab, auf Kieswegen einen Berg herauf, er war aber nocht so steil, man konnte ihn bewältigen. Er zog sich zwar etwas, es gng auch an einem Holzhandel vorbei, aber auch hier nicht so steil wie beispielsweise Adelsberg. Der Drängberg war also ein sdanfter Hügel und man war so etwa nach 15 min oben und es ging auch wieder sanft herunter. Es gab wenig Positionskämpfe, ich lag etwa an 75. Stelle (von 100) und passte auf, mein Kräfte nich zu vergeuden. Für den Tag waren noch 30 ° angesagt, aber jetzt am Vormittag ließ es sich bei durchziehenden Wolken und ca 25 Grad gut aushalten. Ich sorgte mich nur um die Erfrischung, hatte ich doch keine Starnummer und keine Startberechtigung, dass man mir diese vielleicht verweigerte. Es ging dann nach dem auf dem Berg stehenden Windrad und einem Wasserbehälter langsam wieder zurück, diesmal auf einer Straße und auch durch eine kleine Ortschaft. Eigentlich hätte ich auf der leicht abfallenden Strecke jetzt gerne Tempo gemacht, aber ich hielt für die 2. Runde und meine Ehrenrunde nach Ziel die Kräfte zurück. Es ging dann leider auch noch einen Anstieg auf der Straße hoch, der mich an den Zschopautallauf von Erdmannsdorf erinnerte. Er war aber auch nicht richtig lang und richtig steil und passte ins Programm. Auf der Straße waren auch die Wendepunkte für den 5 km und den 3 km Lauf eingezeichnet, so dass amn sich etwas orientieren konnte. Es ging dann wie vermutet, wieder von der Straße ab zu den Kieswegen hoch auf den Berg. Vorher war aber noch eine Verpflegungsstelle zu absolvieren, die jedem durstigen Läufer einen Becher Wasser reichte. Ich trank langsam und führte den Becher ein Stück mit. Schließlich hatte ich ja noch die längste Strecke vor mir. Die zweite Runde glich dann der ersten, ich konnte glaube ich zwei Überholungen registieren, hielt das Tempo so gut es ging. Zum Schluss ging es dann nur noch bergab, ich blieb aber vorsichtig und wurde noch einmal überlaufen. Im Ziel wurde ich nach der Startnummer gefragt, sagte aber: Außer Konkurrenz. Nach dem Ziel drehte ich dann bei Bratwurstduft und Spaziergängern auf und lief noch meine etwa 2 min dauernde Ehrenrunde bis zu meiner Einstiegsstelle. So kam ich am Ende auf eine Zeit von 1:09:32, die Stecke wurde mit 11,8 km angegeben, das machte 5:53 min/km. Das war auf jeden Fall persönlicher Streckenrekord und der könnte auch noch eine Weile bestehen. Es hätte in der Wertung zu einem 3. Platz in der AK (von 5) gereicht, Gesamt etwa 74. von 100 (Männer).