05.01.2025 Die müden Füße wieder bewegen
Nach der 1000er Rally im letzten Jahr komme ich nur schwer in Schwung.
Und habe weiter mit dem rechten Fersenheber zu tun.
Gestern konnte ich ihn mit zwischenzeitlichem Treppensteigen und Jacke und Handy holen austricksen,
er dachte, ich hätte es mir anders überlegt und meldete sich nach anfänglichem Meckern
auf der Strecke nicht mehr. So schaffte ich gestern mit etwas Verspätung und langsamen Laufen bei dünner Schneedecke die
10 km in 1:07 Std.
Aber siehe da: Jahresbestzeit( da auch die erste).
Heute dafür bei 0 ° und Schneetreiben eine Nullnummer.
Ich kam nicht einmal die Abfahrt zum Konditor Fiedler herunter, die rechte Hacke ließ sich nicht schmerzfrei heben.
Also mutig gegangen und gehofft, dass sich die Unpäßlichkeit wieder legt.
Tat sie aber nicht, ich ging bis Ortseingang Erfenschlag, kehrte dort um und walkte enttäuscht und kaltgefroren zurück.
Immerhin 3 km Gehen in der Kälte in ca 20 min.
Ich brauche noch eine Weile Erholung.
Derzeit 10 km die Woche in 7:30 min/km
09.02.2025 Noch nicht wieder ganz in Schwung
Ganz die Ruhe ist in der Sache Fersenheber oder Achillessehne noch nicht eingekehrt.
Ich merke das Ziehen noch bei jedem Training.
Und leider komme ich auch oft nicht über die gesamte Strecke.
Ging es gestern noch ab km 7 mit joggen gerade so ohne Schmerzen zu Ende, zweigte ich heute gleich nach 1,5 km in
die Kurt Franke Straße ab und lief dort (heimnah) hin und her, so gut es eben ging.
Ging aber nicht so gut, ich merkte praktisch das Ziehen in der rechten Ferse die ganze Zeit und war nur mit Tempo 8 min/km
unterwegs. Bei Sonnenschein und 4 Grad brachte ich es immerhin auf 6 km, aber es war recht langsam und machte wenig Spaß.
Das muss besser werden.
Derzeit 16 km die Woche in 7:30 min/km
23.03.2025 Wade wieder blockiert
Nun ist der Winterurlaub rum, der Frühling ist auch da und die Fastenzeit läßt grüßen.
Eigentlich müsste es jetzt nur so auf die Straße und ins Gelände gehen, tut es aber nicht.
Seit gestern bin ich wieder ein Versehrter.
War es vor 2 Wochen noch eine Erkältung, die mich zurückwarf und die mich letzten Samstag noch 200 m vor dem Ziel
die Luft wegbleiben ließ, ist es diese Woche wieder der fiese Wadenstich in der rechten Wade.
Dabei ging es gestern bei 15 Grad und kurzärmlig gut los, ich lief mittleres Tempo und hatte keine Schwierigkeiten.
Nach 4 km nach der Reichenhainer Brücke gerade an der Zufahrt zum Bahnhof beim Herunterlauf ein stechender
Schmerz in der rechten Wade. An Weiterlaufen war nicht mehr zu denken. Ich drehte um und humpelte mehr als ich ging die 4 km
in ca 1 h wieder zurück.
Genaue Diagnose schwierig (vielleicht irgendwas mit Achillessehne), erst mal geschont, Fahrstuhl fahren statt Treppen gehen und wenig
bewegen.
Heute dafür schon wieder eine kleine Runde um die Talsperre in 45 min, aber als gemäßigten Spaziergang.
Jetzt fehlen schon etliche Läufe, um für das Frühjahr in Schwung zu kommen und die ersten Gradmesser stehen schon in 3 Wochen an.
Derzeit 10 km die Woche in 6:30 min/km
01.05.2025 Tage werden länger, Gewicht nimmt zu, Zeiten werden schlechter, Leute werden unverschämter
Die Frühjahrsklassiker (heute Läufertag mit den 10 km in Oederan) finden dieses Jahr ohne mich statt.
Die Fastenzeit und die Ostermast habe ich überstanden, bin aber nicht wirklich schneller geworden (Gewicht nimmt trotzdem kontinuierlich zu).
Immerhin konnte ich letztes Wochenende die 10 km schon wieder einigermaßen durchlaufen , mußte dabei aber noch auf meine rechte Wade achten.
Sie meldete sich auf der zweiten Hälfte und ließ mich dann das Tempo zurücknehmen.
Am besten klappte es noch am Sonntag, bei 8 km kam ich in 47 min durch und lief in 60:23 min ein.
Nun warte ich auf die erste Zeit seit Anfang März unter 60 min.
Heute war noch nicht der Tag, wegen der Wade lief ich ab km 2 sehr vorsichtig (so 9 min/km) und verkürzte auf 5 km.
Ziel bleiben die 10,55 km am 18.5. zum Chemnitz Marathon.
Vor 2 Wochen beim Laufen rief ein vorlauter Lümmel aus dem Auto "Du Dicker" zu mir und das gegen Ende der Fastenzeit.
Ich war einigermaßen schockiert.
Dabei war ich wirklich langsam unterwegs, das muss ich mir ankreiden lassen.
Aber dafür war meine Körperfülle ( - 4 kg seit Fasching) nicht verantwortlich.
Ich kann eben nicht schneller.
Derzeit 16 km die Woche in 6:30 min/km
15.06.2025, Wenn die Hitze kommt, gehen die guten Zeiten
Nun ist es doch wirklich mit 28 ° richtig warm geworden und ich hatte heute Mühe meine 10 km mit zuletzt mit fast 8 min/km
nach Hause zu laufen. Aber die Zeit spielte heute keine Rolle und gestern bei den 5 km in Adelsberg auch keine große.
War es doch der erste Volkslauf seit Glauchau letzten Oktober.
Vor einer Woche sah es noch anders aus. Bei Witterung um 15 ° konnte ich am Pfingstsonntag mit 55:14 eine Jahresbestzeit
aufstellen. Diese Zeit rannte ich letztes Jahr noch 2 x im Monat.
Nun laufe ich wieder auf Sparflamme, komme aber vorwärts. Seit dem Chemnitz Marathon am 18.5. (10 km) ist die Wade auch
wieder intakt und ich kann es nicht auf Verletzungen schieben, dass ich nicht besser in Form komme.
Derzeit 18 km die Woche in 6:20 min/km
10.08.2025, Weiter im mittleren Training bei moderater Witterung
Der Sommer kam ja bisher nicht richtig in Schwung. So konnte ich am 26.7. einen bedeckten Tag mit 18° zu einer neuen Jahresbestzeit
von 54:55 nutzen. Am Freitag davor ging ich sogar mal wieder seit März vergangenen Jahres zu einer Talsperrenrunde in 23:58.
Durch 2 Wanderungen an den Wochenenden musste ich aber mein Trainig etwas reduzieren bzw. fiel mir das Laufen danach am Nachmittag
schwer und ich kam kaum vom Fleck. Gestern bei 29 ° auch bloß 5 km in Joggingzeit geschafft, heute bei knapp 20 ° dann wieder
auf 10 km in 56:34 mit den guten Schuhen (Asics Flux) geschafft.
Gestern zur Laufschuh Anprobe bei Deichmann und Intersport gewesen, konnte mich aber bei den Exemplaren unter 100 Euro
nicht entscheiden. Bei Interport war ein interssanter Asics dabei in der Größe 44 aber er passte etwas knapp und davon habe ich noch einen
(Asics Gel Verture 9). Also muss es mit dem vorhandenen Material weitergehen.
Derzeit 15 km die Woche in 6:00 min/km
02.11.2025, Zeitumstellung und Erkältung überstanden
Kurz vor der Zeitumstellung und dem Glauchauer Herbstlauf fing ich mir noch eine kleine Erkältung ein die aber keine allzugroße
Auswirkung hatte. Beim Glauchaer Lauf machte mir eher der Wind zu schaffen. Und die 3 Tage über Reformationstag konnte ich zu
gesamt 28 km nutzen, wenn auch etwas kurzatmig. Heute war es mit 13 Grad auch wieder weit angenehmer als im kalten Glauchau mit 7 °.
Nun liegt natürlich wieder viel Laub im Wäldchen in der Spur, dort heißt es wegen der Steine und Wurzeln besonders aufpassen.
Den Griechenlandurlaub habe ich mit 3 x ca 6 km Läufen bei Mittelmeerklima (ca 20 °) in Strandnähe gut überstanden, man hätte danach glatt noch ins
Meer gehen können, aber ich konzentrierte mich eher auf das Abendbuffet.
Eine 10 min Schwimmrunde am Marble Beach (Marmor Strand) wäre aber noch zu erwähnen.
Nun sind die Volksläufe wohl erst mal durch und ich kann mich an den Wochenenden auf das 10 km Trainig und das Stollenessen konzentrieren.
Derzeit 15 km die Woche in 6:10 min/km
23.11.2025, Etwas Herbstschwung mitgenommen
Der Stollen für die Weihnachtszeit und die Plätzchen sind gebacken.
Der Buß- und Bettag bringt uns den 3. Trainingstag in der Woche.
War ich am Mittwoch noch durch einen Tannennadel im Schuh gehandicapt (eigentlich dachte ich, ich könnte das
Pieken mit autogenem Training ignorieren, bei 2 km war dann aber Schluß, ich mußte anhalten und den Schuh ausziehen, damit war
natürlich der Anlauf zur Bestzeit unterbunden), aber ich kam mit 55:53 fast auf die gleiche Zeit wie in Glauchau (mit 1 Min
Schuh ausziehen und erholen).
Am Samstag dann bei 1 ° C klappte es besser und ich konnte die Jahresbestzeit mit 53:48 min um 10 sek unterbieten.
Dafür mußte ich mich aber ganz schön anstrengen und die letzten 2 km in 5:15 absolvieren.
Letztes Jahr schaffte ich im März noch 51:56 min, das waren noch Zeiten.
Dieses Jahr komme ich nicht in die Versuchung 1000 km laufen zu wollen, mehr als 850 werden es diesmal wohl nicht.
Heute am Sonntag nochmal bis zum Stadtpark bis zur Brücke am Wasserhaus gelaufen und mit 12 km eine Überdistanz geschafft.
Aber das im gemäßigten Tempo von 6:15 min/ km.
Nächste Woche beginnt der Advent, da wird wieder mehr gegessen als gelaufen, ich freu mich schon.
Derzeit 20 km die Woche in 5:40 min/km
14.12.2025, Stollen und Pfefferkuchen erlaufen
Das Gebackene muss schließlich auch gegessen werden. Dazu eignet sich die Adventszeit gut.
Also gibt es jetzt zum Kaffee Plätzchen, Stolle und Pfefferkuchen.
Dazu noch die Süssigkeiten aus dem Adventskalender. Zum Glück ist die Schokolade teurer geworden, da gibt es davon eben weniger.
Habe Probleme, mein Laufgewicht zu halten, die Laufschuhe sind auch schon schiefgelatscht und ich kriege keine neue.
ich war schon 2 x in der Filiale bei Deichmann, Decathlon und einmal bei Intersport, aber entweder passten sie nicht oder
sie sagten mir nicht zu. Ich habe das Gefühl, es wird in meiner Preisklasse (bis 100 Euro) nur noch Billigware produziert.
Die Sohlen sehen seit Jahren nicht mehr so aus, als könnte man mehr als ein Jahr damit laufen.
Ich probiere es trotzdem, auch wenn bei meinen Asics (was sonst) Modellen die Decksohle schon dünner wird und an den Außenkanten
abgelaufen ist.
Gestern einen Einbruch bei Lauf zum Kreisverkehr (7 km) gehabt und mich im Spaziergängertempo zurückgeschleppt.
Heute dann weder zur Brücke am Stadtpark (12 km) mit Tempo 5:44 und das locker.
Muß an der Ernährung liegen, gestern hatte ich in der Bowlingbar ein großes Steak au four mit Pommes, das gibt einem Kraft.
Derzeit 20 km die Woche in 5:45 min/km
Fazit: Im Frühjahr verletzt (Wade), konnte ich dieses Jahr keine Akzente setzen.
Ich kam ja erst Ende Mai in Schwung, Orientierung eher nach hinten.
Stabil in der 2. Jahreshälte, fast keine Werungsläufe, aber immerhin die 10 km Trainings-Läufe, die mir die Saison einigermaßen gerettet haben.
Das Training reichte leider nicht für einen Halbmarathon oder anderen längeren Lauf.